FAQ 

Im folgenden Abschnitt finden Sie Beiträge zu wichtigen Themen rund um das Thema Elektrische Antriebe bei GMN.

Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen haben, die hier bisher nicht aufgeführt werden, können Sie uns diese gerne über eine Anfrage zukommen lassen.

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Welche Bedeutung hat die Schutzartangabe in Bezug auf elektrische Motoren?

Die Schutzart definiert den, durch die Motorkonstruktion erreichten Schutzgrad der Maschine.

Im Vordergrund stehen Aspekte des Personenschutzes und des Anlagenschutzes:

  • Schutz von Personen gegen Berührung spannungsführender Teile in der Maschine
  • Schutz von Personen gegen Berührung rotierender Teile
  • Schutz der Maschine gegen Eindringen von Partikeln
  • Schutz der Maschine gegen Eindringen von Wasser

Im IP-CODE wird ein Schlüssel definiert, der zur vereinfachten Darstellung der Schutzgarantien des Herstellers für die betrachtete Maschine dient.

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Quellen:

Europäische/Deutsche Norm DIN EN 60034-5 (VDE 0530-5):2007-09

Internationale Norm IEC 60034-5:2006

Welche Bedeutung hat die Angabe der Bauform in Bezug auf elektrische Motoren?

Für Motoren wurde eine Kurzkennzeichnung zur Beschreibung der Einbaulage und der Gehäuseausführung eines Elektromotors eingeführt. Der IM-Code I (International Mounting) beschreibt neben der Lage der Welle auch die Ausführungsvariante des Motors und die Klemmkastenlage.

Die Motoren MSP können in folgenden Bauformen geliefert werden:

IM B3 horizontale Welle, Maschine mit Fußanbau

IM B5 horizontale Welle, Maschine mit Flanschanbau

IM B35 horizontale Welle, Maschine mit Fuß- und Flanschanbau

Der elektrische Anschluss des Motors MSP erfolgt über einen Stecker, so dass kein expliziter Klemmkasten existiert. Es dürfen damit die entsprechenden Angaben entfallen.

Quellen:

Europäische/Deutsche Norm DIN EN 60034-7 (VDE 0530-7):2001-12

Internationale Norm IEC 60034-7

Welche Informationen verbergen sich im Typschlüssel der MSP-Motoren?

Welche Informationen verbergen sich im Typschlüssel der PSM-Motorelemente?

Was versteckt sich hinter dem Begriff „Rotationselement“ aus Sicht von GMN?

Ein Rotationselement wird generell als eine Kombination aus Bauteilen angesehen, die gemeinsam um eine zentrale Drehachse rotieren. GMN nutzt den Begriff in Abgrenzung zur Welle, die als integrales Bauteil immer vorhanden sein muss. Auf der Welle können weitere Elemente angeordnet sein. GMN bietet hierzu eine umfangreiche Produktpalette an, um aus einer Welle eine komplexes Rotationselement zu fertigen. Auf Anfrage können sehr kundenspezifische Lösungen erzeugt werden.

Als Einbaumotor wird ein Rotationselement mit einem auf ihn abgestimmten Einbaustator kombiniert. So kann der Kunde die volle Entwicklungshoheit zu Gehäuse, Applikationsschnittstelle und dem gesamten Konstruktionsumfeld behalten und dennoch am spezifischen High-Speed Know-How von GMN partizipieren.

Neben der Welle kann GMN folgende Elemente anbieten:

  • Präzisionskugellager in unterschiedlichsten Ausführungen
  • Kundenspezifische Anfedersysteme zur Lagervorspannung (Federpaket)
  • Magnetbestückte Rotorwellen
  • Berührungslose Dichtsysteme